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VN 97-6 Wie Sportfischer ihre «lustige»Freizeitbeschäftigung beschreiben - Teil 2 Unter «Drill» verstehen die Fischer folgendes: Ein anbeissender grosser Fisch wird durch systematisches Nachgeben und Einziehen der Angelschnur bis zur Erschöpfung ermüdet, so dass er dann ohne grosse Gegenwehr gelandet werden kann. In den folgenden Zitaten aus der Schweizer Sportfischer-Zeitschrift «Petri-Heil» 9/1997 beschreiben die Fischer selbst, wie lange der Todeskampf der Fische dauert: «Am 25. Mai konnte Duro Fernando diesen prächtigen Exos nach einer Drillzeit von 1 1/4 Stunden landen.» Armin Näpflin, Emmetten: «Nach einem aufregenden 15minütigen Drill mit etlichen Fluchten unters Boot konnte ich den prächtigen Exos feumern.» Jürgen Masché, Murten: «Um 18 Uhr, ich war gerade vor Muntelier, wurde meine Schnur dirket neben dem Boot nach hinten gerissen und es meldete sich ein grosser Brocken an. Es konnte sich nur um einen Hecht handeln und so begann wieder das grosse Bangen. Nach gut 20 Minuten Drill war er dann neben mir am Boot und ich konnte ihn gut mit dem Feumer nehmen.» Gleich ein zweiter Fang: «Die Forelle kämpfte wie verrückt und ich hatte ein paar bange Momente. Nach einer Viertelstunde bekam ich sie dann zum Boot und als sie mich sah, haute sie vor lauter Schrecken noch einmal für fünf Minuten ab.» «Es freut uns, dass wieder einmal eine Fischerin mit einem kapitalen Fang zu ruhmvollen Ehren kommt. Aus Unterstammheim berichtet Lilo Keller: `... Nach einer weiteren halben Stunde lagen vier prachtvolle Hechte in unserem Boot. Wir konnten unser Glück kaum fassen.'» Am Samstag, 14. Juni, gegen Abend ging Hansruedi Müller aus Hunzenschwil trotz schlechtem Wetteran die Aare. ... Nach einem Drill von 15 Minuten konnte er diese schöne Forelle bestaunen.» «Am 1. Juni, bei bewölktem Himmel und kalter Bise, gingen Remo von Arx, 14 Jahre, und sein älterer Kollege Andreas Caluori an den Sihlsee fischen. Um 9.30 Uhr erfolgte der erste Biss. Nach 45 Minuten schafften sie es, diesen Prachts-Egli zu landen.»
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