4. Februar 2001/ VN2001-2
Unglückliche Coop-NATURAplan-Schweine:
Auch im Winter kein Strohnest
Seit Jahren deckt der VgT immer wieder Coop-Naturaplan-Schweineställe auf, in denen die in der Coop-Werbung versprochene Stroheinstreu fehlt:
- Unglückliche COOP-Schweine und betrogene Konsumenten (www.vgt.ch/vn/9903/coop.htm)
- Coop: Konsumententäuschungen für Naturaplan-Schweinefleisch gehen weiter (www.vgt.ch/news/000309A.htm)
- Unglückliche "glückliche" Coop-Naturaplan-Schweine (www.vgt.ch/vn/0002/coop.htm)
- Coop-NaturaPlan-Schwindel (www.vgt.ch/news/001117.htm)
Die folgende neue Aufnahme von Coop-NATURAplan-Schweinen ohne Stroheinstreu - sogar im Winter - wurde im Janaur 2001 auf dem Ruttigerhof bei Olten gemacht. Dieser Pachtbetrieb ist Teil des Alters- und Pflegeheim Ruttigen, das der Stadt Olten und anderen Gemeinden gehört.

Der Ruttigerhof von aussen...
... und im Innern (Januar 2001):

Der VgT hat die Schweinehaltung auf dem Ruttigerhof schon früher kritisiert (www.vgt.ch/vn/9904/ruttigerhof.htm). Die konservative Solothurner-Zeitung (Neue Mitelland-Zeitung) behauptete hierauf, die Vorwürfe seien haltlos und versuchte dies mit gestellten Fotos zu beweisen: Speziell für den Fototermin wurden Schweine ins Freie gelassen. Die vom VgT kritisierten tierquälerischen Kastenstände im Stall zeigte die Solothurner Zeitung nicht - das übliche Spiel etablierter, regime-höriger Medien, wenn es darum geht, das Massentierelend in der Schweiz zu vertuschen, damit den Fleischkonsumenten der Appetit nicht vergeht. Die Fleischmafia in der Schweiz betreibt ein Milliardengeschäft, in welches das Establishment durch mancherlei politische und wirtschaftliche Interessen eingebunden ist.
Obwohl die Kritik des VgT angeblich haltlos war, wurde der Stall bald darauf saniert. Seither werden auf dem Ruttiger-Hof Coop-Naturaplan-Schweine gezüchtet, die - laut Coop-Werbung strengen Anforderungen genügen müssen: viel Platz, um sich zu bewegen, insbesondere keine Kastenstandhaltung, ferner einen mit Stroh eingestreuten Liegeplatz. Kontrolliert wird die Einhaltung dieser Vorschriften vom Schweizer Tierschutz STS. Doch wie der VgT seit Jahren aufdeckt, sind diese "Kontrollen" nichts wert, die STS-Kontrolleure stellen offensichtlich lieber die Tierhalter zufrieden als die Tiere. Anders ist es nicht zu erklären, dass es trotz wiederholter Kritik des VgT in vielen Coop-Naturaplan-Schweinställen keine Einstreu hat. Der Coop-Direktion ist das offensichtlich Wurst, solange es genug dumme bzw getäuschte Konsumenten gibt, welche die VgT-Nachrichten nicht lesen und immer noch glauben, der höhere Preis für Naturaplan-Fleisch sowie die Kontrollen des STS garantierten eine artgerechte Tierhaltung.
Coop-Naturaplan-Schweine in tierquälerischen Kastenständen auf dem Ruttigerhof (Aufnahme vom 25.4.1999):

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URL: http://www.vgt.ch/vn/0102/ruttigerhof.htm