| 27. Februar 2001 VgT-Beschwerde gegen SF-DRS-DOK-Sendung gutgeheissen: Falschinformationen über Schlachtabfälle Die Ombudsstelle DRS hat erneut eine Beschwerde des VgT gegen eine Fernsehsendung gutgeheissen. Diesmal ging es um die DOK-Sendung über BSE vom 8. Januar 2001, in welcher behauptet wurde, in der Schweiz würden alle Schlachtabfälle vernichtet. Das ist aber eben gerade nicht der Fall. Nur in der EU werden alle tierischen Abfälle konsequent vernichtet. Mit Entscheid vom 13. Februar 2001 hat die Ombudsstelle DRS nun die Beschwerde des VgT als begründet beurteilt und festgestellt, die beanstandete Aussage in der DOK-Sendung sei tatsächlich sachlich falsch gewesen. Diese DOK-Sendung wurde dann vorsätzlich ohne Berichtigung wiederholt. Der VgT wird deshalb diesen Fall vor die Unabhängige Beschwerdeinstanz UBI weiterziehen. Bereits zum dritten mal innert kurzer Zeit ist eine VgT-Beschwerde gegen das Schweizer Fernsehen gutgeheissen worden. Über die üblen Zustände in den Schweizer Tierfabriken berichtet das Schweizer Fernsehen seit Jahren entweder gar nicht oder dann nur unsorgfältig oder beschönigend. Weniger Hemmungen zeigen die Fernsehmacher, wenn sie über die (vermeintlich) schlimmeren Zustände im Ausland berichten. Das braucht keinen Mut, ist politisch unbedenklich, bringt Anerkennung des politischen Establishments und der einheimischen Fleischmafia. Störend ist vorallem, dass sich die vorgekommenen Falschmeldungen leicht hätten vermeiden lassen, wenn die Fernsehmacher die homepage des VgT konsultiert hätten. Der VgT ist nicht bereit, weiterhin einfach hinzunehmen, dass die Qualität von einschlägigen Sendungen unter der Arroganz und der politischen Voreingenommenheit gewisser Mainstream-Journalisten leidet, die den VgT - mit 30 000 Mitgliedern die grösste auf Nutztiere spezialisierte Tier- und Konsumentenschutzorganisation der Schweiz - ignorieren und boykottieren. Die früheren Beschwerden: 6. Juli 2000: 12. Februar 2001:
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