2. Juli 2008, aktualisiert am 6. Juli 2008               

Tierquälerische Haltung von Kaninchen und Hühnern bei Priska und Ruedi Bachofen auf dem Chälenhof in Aathal-Seegräben (Gutsbetrieb der Spinnerei Streiff AG)

Dieser Fall wurde dem VgT im März 2008 gemeldet. Recherchen im Mai ergaben, dass die Missstände anhielten. Kaninchen in tierquälerischer Käfighaltung:

Dass Käfigkaninchenhaltung eine Tierquälerei ist, weiss heute jeder, der hie und da mal eine gute Zeitung liest und nicht ein verschlossenes Herz aus Stein hat.

Unter den schweizerischen Tierschutzorganisationen besteht ein Konsens darüber, dass Kastenhaltung (Käfighaltung) von Kaninchen eine Tierquälerei ist, die dringend verboten werden sollte.

Infos über tiergerechte Kaninchenhaltung: www.vgt.ch/doc/kaninchen

Nicht nur Kaninchen, auch Hühner hält Bachofen tierquälerisch im Käfig - ohne Auslauf. Das ist klar verboten. Bachofen glaubt wohl, mit seinen vielen Ämtern sei er eine Person, die über dem Gesetz stehe.

Und das alles auf einem Betrieb, der staatliche Subventionen für  "ökologische Bewirtschaftung" (ÖLN) erhält!


Ruedi-Bachofen ist Mitglied der Schulbehörde der Gemeinde Aathal-Seegräben und landwirtschaftlicher Lehrmeister. Ein Skandal, dass ein solcher Typ in Schule und Erziehung involviert ist. Bachofen ist auch Präsident der "Interessengemeinschaft der Brown Swiss Züchter". Das sind die Typen, welche ihren Ausstellungskühen die Zitzen zukleben!

Der Betrieb gehört der Spinnerei Streiff AG.

Der VgT gab Bachofen Gelegenheit zu einer Stellungnahme. Er beauftragte dazu einen Anwalt und glaubt offenbar, dadurch werde der VgT eingeschüchtert. Durch seinen Anwalt liess er ausrichten, er werde ein Freigehege erstellen.

Dieses Alibi-Geheglein hat Bachofen nun erstellt - so winzig, dass es nach wenigen Wochen kaum mehr Vegetation hat:

Bei Sommerhitze schmachten die Kaninchen in der Kiste. Kein Baum, kein Strauch. Ein Sonnenschirm spendet bekanntlich keinen kühlen Schatten.

Bachofen hat offensichtlich keine Ahnung von Kaninchenhaltung. Warum er dennoch ums Verrecken Kaninchen halten muss, ist schleierhaft.

Als Landwirt findet er es offenbar überflüssig sich zu informieren, wie solche Tiere gehalten werden. Landwirte haben sowieso immer das Gefühl, sie wüssten selber am besten, wie man Tiere hält, und Tierschützer und Tierschutzbeamte sollten darum nicht dreinreden.

Bachofen gibt lieber Geld für einen Anwalt aus, statt seine Tiere anständig zu halten, womit ein Anwalt überflüssig wäre.

Adresse:
Priska und Ruedi Bachofen
Gutsbetrieb Streiff
Chälenweg
8607 Aathal-Seegräben
Tel 044 932 17 53
Email
r.bachofen@bluewin.ch
www.chaelenhof.ch


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