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Die Namen aller Einsender sind der Redaktion bekannt, werden aber in der Regel abgekrzt zum Schutz vor den Aggressionen der Tierquler und Tierverachter. Anonyme Zuschriften werden nicht verffentlicht. Das Forum des VgT ist kein Ort, wo jedermann frei seine beliebigen Ideen verffentlichen kann. Die Forum-Redaktion whlt Zuschriften an den VgT (sofern diese nicht als vertraulich oder persnlich gekennzeichnet sind) ganz oder auszugsweise fr das Forum aus, wenn sie einen interessanten Diskussionsbeitrag darstellen oder eine echte persnliche Betroffenheit wiederspiegeln.  Mit Wiederholungen von angelesenen, stereotypen Phrasen und wirren Gedanken wollen wir unsere Leser nicht langweilen. Ebenso scheiden Zuschriften aus, welche mit unserem Tierschutzanliegen nichts zu tun haben oder dies offensichtlich nur vorschieben. Die Redaktion behlt sich Krzungen und sprachliche Korrekturen vor. Wer seine Zuschrift nur entweder ganz oder gar nicht verffentlicht haben will, soll das bitte anmerken.
Nicht verffentlicht werden insbesondere tierverachtende Zuschriften. Tierverachtend ist zum Beispiel die Behauptung, das Leiden von Tieren und Menschen sei nicht vergleichbar und Massenverbrechen an Tieren drften deshalb nicht mit Massenverbrechen an Menschen verglichen werden. (Siehe dazu: www.vgt.ch/doc/tier-mensch-vergleich).

Anmerkungen  und Kommentare der Redaktion sind grn


12. Februar 2012

Aus Luzern zugeschickte Foto:
Gelber VgT-Kleber "ESSEN SIE HEUTE VEGETARISCH ...." am Schaufenster einer besonders perversen Metzgerei mit der Schaufenster-Aufschrift "Genuss fr Leib & Seele" - mit Tierleichen!


12. Februar 2012

Peace Food von Dr Ruediger Dahlke
- News vom 16. Oktober 2011
- Forum vom 11. November 2011
Ihr habt vlllig recht und ich muss mich korrigieren. Mit seiner fatalen Aussage, dass er Tierversuche als "problematisch" betrachte, zeigt Dr. Dahlke in starkem Masse mangelndes Bewusstsein. Und es ist tragisch, wenn eine bekannte Persnlichkeit wie Dr. Dahlke, Tierversuche damit in irgend einer Weise legitimiert, anstatt diese aufs Heftigste und kompromisslos zu verurteilen. Auf solche traurige Dummheiten wartet die Tierversuchslobby geradezu. Ich verschenke ab sofort kein einziges Exemplar mehr dieses Buches. Stattdessen spende ich wieder vermehrt an Tierschutzorganisationen wie den VGT, die nur ein Ziel haben, nmlich smtliches Tierleid zu beenden. Solange wir den Tieren keinen Frieden schenken, werden auch wir Menschen keinen Frieden finden. Bitte lscht meinen Eintrag vom 20.11.11. Herzlichen Dank fr euren pausenlosen einsatz fr die Tiere. Armin S.


18. Februar 2012

Aus der Schweizer TV-Werbung, die ich zum Glck auch hier in Deutschland empfange, bin ich auf ihre Seite gestoen. Ich finde ihre Arbeit sehr bewundenswert! Ein paar Kfigkaninchenhaltern und auch den Restaurants mit der perversen Forellen-Haltung habe ich schon geschrieben, um sie darauf aufmerksam zu machen, dass auch Leute sich dafr interessieren was bei ihnen abgeht, die nicht 2 Huser weiter wohnen, sonder gleich in einem anderen Land. Leider gibt es in Deutschland eine solche Seite von einem Tierschutzverein, der Namen und Adressen der Tierquler auflistet, nicht.
Lassen sie sich nicht unterkriegen von diesen Herzlosen und Kranken Leuten !!!
Vielen Dank und liebe Gre,
Jana Andres


21. Februar 2012

Bitte kleben Sie nicht Ihre Vegetarischen Aufkleber auf unsere Metzgeten Werbetafel, stellen Sie doch Ihre eigenen Werbetafeln auf! Besten Dank und freundliche Grsse
Urs Brllmann Gasthaus Sonne Lengwil  sonne-lengwil@bluewin.ch

Antwort:
Grezi Herr Brllmann. Sie stren sich an dem Vegetarismus-Kleber, der auf Ihre Metzgeten-Werbetafel geklebt wurde? Und uns strt Ihre Metzgete-Werbung - und zwar ganz gewaltig,
denn diese basiert auf Tierqulerei - ganz im Gegensatz zu unserem Kleber. Zum Glck gibt es Menschen, denen es den Magen kehrt (ich gehre auch dazu), wenn sie so eine Metzgete-Werbung sehen und an all die Blutwrste und an dasSchweinefleisch usw denken mssen - und was da alles an Tierleid dahinter steckt.
Claudia Zeier, Vizeprsidentin VgT

24. Februar 2012


Tierqulerei-Kleber erhltlich im VgT-Werbeartikel-Shop 


27. Februar 2011

Halal-Dner

Wie Sie wahrscheinlich wissen, wird in Buckten Halal-Fleisch (Label: Sila) hergestellt, bei dem die Tiere vor dem Kehlschnitt mit Elektroschock betubt werden. Dies ist offenbar konform mit dem Schweizer Tierschutzgesetzt, trotzdem drfte die Betubung weniger stark sein als bei einem Bolzenschuss und es bleibt zu klren, ob die Tiere wirklich nicht leiden.
Wie auch immer, das Hauptproblem ist, dass dieses Sila-Halal-Fleisch an gewissen Kebab-Stnden verkauft wird, ohne dass auf Deutsch darauf hingewiesen wird, dass es sich um nicht konventionell geschlachtetes Fleisch handelt. Ein Beispiel ist der Kebab-Stand am Falkenplatz in Bern:

Auf dem Schild hat es ein Schweizerkreuz, dass nahe legt, es handle sich um herkmmliches Schweizerfleisch. Der Begriff "Halal" ist nur in arabischer Schrift auf der Tafel angebracht (eine Bekannte, die arabisch spricht, hat fr mich den Schriftzug bersetzt). Im Kleingedruckten steht noch, dass es sich um einen Halal-Schlachthof handelt. Allerdings ist das sehr klein Geschrieben und man sieht es kaum und es ist nicht klar, dass alles Fleisch Halal ist.
Die Firma Sila liefert offenbar solche Tafeln, auf denen nur auf Arabisch "Halal" steht und auch solche, wo es Deutsch steht. In Olten wird im "Tiffany" Fleisch von derselben Firma verkauft und dort ist der Begriff Halal auf Deutsch angebracht.
Das Hauptgebude der Uni Bern ist in der Nhe des Falken-Platzes und viele Studierende kaufen ahnungslos dieses Sila-Fleisch.
JB


5. Mrz 2012

Ich bin schockiert ber die Pelztrger/innen = kaltbltige Mrder/innen. Wrde am Liebsten mit Ihnen das Gleiche machen und zwar bei lebendigem Leibe. Auch deren "Kaltschnuzigkeit" kann ich absolut nicht vertragen. Motto: Ich bin es mir Wert. Doch kein Mensch hat das Recht Tiere zu tten und schon gar nicht, um sich damit zu schmcken. Fr mich sind solche Menschen "minderwertig" und "gefhlskalt" und ich will mit solchen Mrder/innen nichts zu tun haben. Mich rgert es, wenn ich solche Menschen anspreche, ob sie eigentlich wissen wie Pelz "gewonnen" wird, und die Antwort erhalte: "Ich will es nicht wissen, sonst wird es mir schlecht! Aber es ist so schn." Bin einfach sprachlos.
Manchmal habe ich einfach das Gefhl, dass der Kampf gegen die Dummheit vergebens ist und zwar aus folgendem Grund: die Mehrheit der Menschen auf dieser Welt ist dumm und bleibt dumm und ist absolut nicht gewillt um zu denken. Es liegt an der Erziehung wie man Tiere behandelt und mit ihnen umgeht.
"Bosheit ist Trgheit des Herzens. Dummheit ist Trgheit des Gehirns." Besser knnte der Spruch nicht sein. Das grausamte Wesen auf der Welt ist der Mensch.
Ich wnsche ihnen alles Gute und viel Kraft.
Liebe Grsse
S. Zanelli
6. Mrz 2012
Meine Gedanken zur letzten Ausgabe der VN:
Was fr eine schreckliche Tierhaltung schon wieder aus dem Kanton Fribourg. Was mssen diese armen Schweine tagtglich erdulden! Auch wenn es Menschen gibt, welche diese grausame Tatsache nicht wahr haben wollen, stimmt es dennoch, dass wir auch in der Schweiz zum Teil solche grauenhafte Zustnde haben. Es wird ja immer wieder geprahlt, dass wir in der Schweiz das strengste Tierschutzgesetz htten. Ich frage mich immer wieder: wo ist den das strenge Tierschutzgesetz, wenn solche Grueltaten tagtglich toleriert werden? Sogar verletzte Tiere von den Gitterstben. Wo ist eigentlich jeweils der Amtstierarzt? Schlimmer knnte es nicht mehr sein, wirklich wie in einem Tier-KZ. Oft wohnen diese Tierquler gleich nebenan. Ich bin einfach nur geschockt, diese stummen Bitten dieser armen Tiere, wann werden sie wohl endlich erhrt? Wenn ich nicht schon lngst Vegetarierin wre, wrde ich mich jetzt dazu entschliessen mit dem Etikettenschwindel und den vielen Lgen falschen grnen Wiesen und so viel Stroh vorgetuscht, wie wenn es all die Tiere in der Schweiz so schn htten. Wie heisst es doch im Werbespot Schweizerfleisch alles andere ist Beilage. Wie die Bilder von dieser schrecklichen Tierhaltung beweisen, macht es kein Unterschied mehr gegenber vom Ausland. Es macht mich traurig, dass auch solche Bauern Subventionen von unseren bezahlten Steuern erhalten und damit das Leid der Tiere noch untersttzt wird.
brigens Lys Assia ist nicht nur Pelztrgerin, sondern liebt auch Gnseleber, wie sie selbst einmal gesagt hatte.
Irne Geel
8. Mrz 2012

In den neusten VN schreibt Herr Kessler ber die Zustnde der Zger Frischkse AG. 250 Mutterschweine und 1800 Mastschweine sind weiss Gott nicht das, was wir Konsumenten uns unter einem glcklichen Schweinestall vorstellen. Genau so geht es leider auch im Zri Oberland zu. Wenn Schweine mit ihren Ferkeln in solch elenden Buchten dahin vegetieren, ist das eine Schande. Dass Migros, Coop und Biolden Kse von solch einem Betrieb kaufen, ist ebenso untolerierbar. Gestern hab ich mit Bedauern festgestellt, dass auch mein Bioladen zu diesen Kufern gehrt. Obwohl alle ber solche Zustnden durch Herr Kessler orientiert wurden, hat sich nichts gendert und auf den Mozarella-Packungen ist nach wie vor die Bio-Knospe abgebildet.
Was nun meinen rger komplett macht ist der Umgang mit dem Bio-Bauer Urs Hans (s.Tages-Anzeiger). Ist es einfach Schikane weil Urs Hans Impfgegner ist oder seine Parteizugehrigkeit der wahre Grund? Dass man sein Schicksal von der Boxengrsse abhngig macht ist einfach lcherlich. Wir Konsumenten wnschen uns Fleisch von glcklichen Khen die ohne irgendwelche Chemikalien leben durften. Zudem knnen sich Khe sehr gut selber organisieren. Wer schaut bei den Muttersauen auf die Boxengrsse?
Wenn Sie nun die beiden Beispiele miteinander vergleichen, knnen Sie sicher verstehen, dass ich mich irgendwie im falschen Film fhle. Fr Urs Hans wnsche ich mir, dass er endlich wieder ein glcklicher Bauer sein kann und seiner Arbeit nachgehen darf und kann.
Jolanda Sch, Zrich
12. Mrz 2012

Zirkus Stey wehrt sich gegen "Tierqulrei"-Kleber
Wir wnschen Ihnen allen trotzdem einen schnen Tag, aber was Sie da in Steckborn mit unseren Plakaten veranstaltet haben, mssen wir uns verbieten. Wir laden Sie ein, unsere Tierhaltung (1 Pferd, 6 Ziegen und 10 Enten) zu begutachten, und wenn Sie keine Feiglinge sind, dann kommen Sie vorbei und schauen sich das Ganze bei uns an und wir knnen gerne darber diskutieren. Aber wahrscheinlich mitten in der Nacht unsere Werbung zu berkleben, mit Slogans wie "Tierqulerei" etc. lassen wir uns vom Ihnen nicht mehr bieten. Sie mssen schon zuerst Fakten schaffen, bevor Sie Sachbeschdigung begehen, was in jedem Fall stafbar ist. Wir behalten uns vor, Sie deswegen anzuzeigen.
Seit ber 15 Jahren haben wir beschlossen, auf Wildtiere zu verzichten, damals hat es Sie und Ihren Verein noch nicht einmal gegeben. Suchen Sie die Leute aus, die solche Tiere halten - wir tun es nicht.
Noch einmal - kommen Sie vorbei und reden Sie mit uns - wir sind Menschen und keine Tierquer. Im brigen kennen wir seit Jahren alle unsere Tiere mit Namen und wir sind sicher, dass Sie anderweitig genug zu tun htten.
Khe ohne Hrner (Verstmmelung) Hasen, Hamster etc. die noch nie einen grnen Grashalm gesehen haben, Fische die nicht wissen wie man richtig schwimmt, Vgel, die nicht fliegen knnen, Reptilien aller Arten in Glasbehltern, Hunde und Katzen den ganzen Tag in 2-, 3- oder 4-Zimmer-Wohnungen eingesperrt usw. usw.
Nehmen Sie sich die Richtigen vor (dann stehen wir hinter Ihnen), andernfalls werden wir das Ganze zur Anzeige bringen.
Ich persnlich habe keine Tiere (Zeit- und Platzmangel), aber ich bezeichne mich als Tierliebhaber - und -Schtzer und wenn ich Tierqulerei in einem Zirkus sehe, dann sage ich das den Leuten selber und nicht wie Sie ber verleumderische Kleber auf andern Leuten ihrem Eignetum .
Noch einmal: ich lade Sie ein - kommen Sie zu uns und reden Sie mit uns darber.
Zirkus Stey, Ruedi Mettler, 079 608 88 44

Auf Rückfrage hin, ob er als "Tierliebhaber und -Schtzer" Veganer oder mindestens Vegetarier sei, antwortete Ruedi Mettler:
ich bin ein fast Vegetarier, aber ehrlich genug um zu sagen fast. Hin und wieder esse ich ein kleines Stck Fleisch, aber wie gesagt eher selten. Was ich in meinem privaten Leben tue oder lasse kann nicht Ihr Problem sein, ich frage Sie auch nicht, ob Sie einen Hund oder eine Katze haben. Was aber in Gottes Namen hat das mit Ihren Schmierereien auf unseren Plakaten zu tun?

Antwort des VgT:
1. Wir haben mit dieser Kleberei nichts zu tun und wissen nicht, wer offenbar unsere Kleber bentzt hat. Sie machen uns kurzerhand fr etwas Verantwortlich, was Unbekannte gemacht haben und drohen - lcherlich - sogar mit einer Anzeige gegen uns.
2. Wenn stimmt, was Sie sagen, hat vermutlich ein Tierschtzer nicht viel gedacht und einfach gemeint, jeder Zirkus habe Tiger und Elefanten. Solche undifferenzierten, unberlegten Aktionen bedauern wir, denn sie sind fr den Tierschutz kontraproduktiv.
3. Sie bezeichnen sich als "Tierliebhaber und -Schtzer", sind aber nicht konsequenterweise auch Veganer, nicht einmal wirklich Vegetarier. Es ist pervers, Lebewesen zu fressen, die man liebt und schtzt. Insofern sind die "Tierqulerei"-Kleber offenbar doch nicht ganz an der falschen Adresse angebracht worden.
4. Wer Fleisch konsumiert, unterttzt das Elend der (Aus-)Nutztiere, und dieses Elend ist keine Privatsache, denn Tierschutz ist ein in der Verfassung verankertes ffentliches Interesse.
16. Mrz 2012

Eine Nazi-Stimme aus Deutschland (wenn man Arier liebt, muss man nicht zwingend auch Nicht-Arier lieben):

Ihre Behauptung, man msse als Tierliebhaber Vegetarier sein, klammert aus, dass man zwischen Heimtieren und Nutztieren sehr wohl unterscheiden kann. Wenn ich meinen Hund und meine Katze liebe, muss ich nicht zwingend auch Schweine und Hhner lieben. Martha Krause, Frankfurt (via Kontaktformular mit geflschter Absender-Email-Adresse)
16. Mrz 2012

"Schlimmer als im KZ"

Mein Name ist Fabio Ammann, ich studiere Lebensmittelwissenschaften an der ETH in Zrich und lese seit etwa drei Jahren regelmssig die VgT Nachrichten. Ich bin froh, dass es diesen Verein gibt und rechne Ihnen Ihr Engagement fr Artgerechte Tierhaltung hoch an! Als unaghngiges Sprachrohr haben Sie den wichtigen Auftrag zu Informieren und zudem die Chance zu verffentlichen, was andere Medien totschweigen!
Leider rege ich mich bei der Lektre regelmssig ber gewisse Formulierungen auf, da diese, in meinen Augen, nicht nur die Qualitt Ihrer Publikationen erheblich senken, sondern auch der Botschaft abtrglich sind. Ich mchte Ihnen bei meinen folgenden Ausfhrungen in keinster Weise Militantismus vorwerfen, sondern lediglich fr eine Achillesferse Ihrer Publikation sensibilisieren.
Die Formulierung (nicht die sich dahinter befindliche Aussage!), dass die Schweinefabriken schlimmer als KZs seien, ist schlicht nicht haltbar. Selbst wenn die frchterlichen Haltungsbedingungen auf den Bildern offen ersichtlich sind, dann sollten Sie soetwas nicht schreiben.
Ein Vergleich mit einem derartigen Kriegsverbrechen ist absolut piettlos und nicht nur den Opfern des Naziregimes und der Geschichte gegenber als stillos zu taxieren, sondern stellt auch noch die Intelligenz des Lesers in Frage! Bei dem von Ihnen beigefgten Bildmaterial wird die Botschaft den Leser mit Sicherheit erreichen, ohne eine derart reisserische berschrift!
Eine weitere berschrift, welche fr mich bedenklich ist, lautet "keine Spenden an den WWF"!
Da muss ich leider Fragen, ob bei Ihnen noch alles in Ordnung ist! Das Engagement des WWF in Frage zu stellen erscheint mir als sehr ungeschickt gewhlte Parole fr ein Vereinsorgan wie Ihres! Der WWF agiert weltweit fr die Erhaltung bedrohter kosysteme, und das unter anderem auch mit Spendengeldern! Und diese Geldquelle mchten Sie tatschlich versiegen lassen?
Ich verstehe nicht, weshalb Sie nicht die Grsse dazu hatten, das Problem mit den Verantwortlichen direkt zu besprechen, ohne dann Auszge des (zugegebenermassen ungeschickten) Briefwechsels zu Publizieren und dann sogar noch dazu aufzurufen, das Spenden einzustellen!
Ich schttle meinen Kopf und rege mich darber auf, dass ein Vereinsorgan mit einer derart wichtigen Aufgabe und mit Mitarbeitern, welche soviel Herzblut investieren, durch solche unberlegten Schnellschsse massiv an Qualitt und Glaubwrdigkeit (!) einbssen muss!
Nichtsdestotrotz mchte ich Ihnen fr Ihre Arbeit und aufmerksamkeit danken und hoffe sehr auf eine Rckmeldung und einen kurzen Kommentar Ihrerseits! Und auch wenn ich mich manchmal aufrege, lese ich die VgT Nachrichten stets mit grossem Interesse!
Herzlichst, Fabio Ammann

Antwort:
Danke fr Ihr Feedback. Wir sind anderer Meinung. Ihre absolute ethische Prioritt und Unvergleichlichkeit des Menschen gegenber den von ihm ausgebeuteten Tieren teilen wir nicht.
Es gibt schon genug Organisationen, die leider gleich denken wie Sie, zB der von Ihnen verherrlichte WWF. Diesbezglich sollten Sie nicht Behauptungen aufstellen bezglich unseren Kontakten mit dem WWF, ber die sie gar nicht informiert sind. Was der vieldiskutierte KZ-Vergleich betrifft, haben Sie ebenfalls eine Meinung, ohne sich mit diesem vielschichtigen und vieldiskutierten Thema eingehender befasst zu haben. Einige Gedankenanstsse finden Sie hier (wer liest, weiss mehr): Tier-Mensch-Vergleich. Nach Ihrer sonderbaren Auffassung wre also der ehemalige KZ-Hftling Martin Niemller gegenber sich selber "piettlos und stillos", weil er folgendes gesagt hat:

"Ich entsinne mich, dass ich whrend eines Urlaubaufenthalts von 1967 im russischen Wald bei Cavidovo zum ersten Mal eine solche 'Hhnerfabrik' gesehen und besucht habe und dass mein erster Eindruck - und er hat sich spter nie gendert - der war: das muss fr die armen Tiere ja schlimmer sein als was wir im Konzentrationslager die Jahre hindurch haben ausstehen mssen!"

Ebenso der grosse jdische Schriftsteller und Literaturnobelpreistrger Isaac Bashevis Singer, der sich hnlich geussert hat: "Wo es um Tiere geht, wird jeder zum Nazi ... Fr die Tiere ist jeden Tag Treblinka."

Dieser grosse Mensch ist aber keineswegs piettlos, sondern in seiner ethisch-moralischen Entwicklung nur einiges weiter als Sie.

Dies und vieles mehr htten Sie alles in unserer Dokumentation Tier-Mensch-Vergleich nachlesen knnen, aber wer einfach gngige Klischees nachredet, kann sich natrlich die Mhe sparen, sich zu informieren und ernsthaft nachzudenken. Dass Sie in Klischees denken, zeigt sich auch darin, wie Sie ganz selbstverstndlich davon ausgehen, die KZ-Opfer seien alles Juden gewesen. Die vielen oppositionellen Intellektuellen, die Zigeuner und die Schwulen und viele andere, die in Nazi-KZs endeten, sind nicht der Erwhnung wert. Wenn es um KZs geht, geht es nur um Juden - typisches Klischee-Nachplappern.

Sie sind noch jung. Sie haben noch eine Chance, aber diese mssen Sie ntzen, nichts ist umsonst. Sie knnen jetzt beleidigt aufheulend ihr verletztes Ego verteidigen - oder mal still und grndlich nachdenken und sich grndlich informieren, anstatt zu glauben, wer an der ETH-studiere,verfge ber eine Art Wissens- und Weisheitsmonopol, ohne zu merken, dass er in Wirklichkeit ein Opfer der stndigen suggestiven Indoktrinationen in den Mainstream-Medien ist.
MfG
Erwin Kessler, Dr sc techn ETH 


16. April 2012

Wir haben folgende Email-Kopie erhalten:

Guten Abend Frau Schiftan,
ich habe soeben auf der Seite des VgT gelesen, was Sie zu der Haltung der Kaninchen „denken“ (bei Ihrem Text MUSS das Wort in Anführungszeichen gesetzt werden). Schön dass Sie sich für Kinder interessieren, schön dass Sie wollen dass die Kinder Freude haben. Aber SIE sind Psychologin?????? Ist das ein verdammter Witz? Sie sind also ehrlich der Meinung dass so eine Tierhaltung:
Kaninchen Kuhn, Hofmärt, Bietenholz
ein gutes Beispiel für die Kinder ist??? Sind Sie noch ganz bei Trost???? Mehrere Tiere auf engstem Raum, kein Platz zum Graben, zum Springen, alles in einem Raum wird gemacht, gegessen, geschlafen und sein Geschäft verrichtet. DAS halten Sie für eine gute Art und ein gutes Beispiel für die Kinder?
Ich werde mich dafür einsetzen, dass Sie die Berufsbezeichnung nicht mehr verwenden dürfen. Denn dass SIE nicht 100% klar im Kopf sind, ist sehr eindeutig! Unglaublich wie DUMM manche Menschen sind! Die Kinder wissen es noch nicht besser und bei Müttern wie Sie werden sie es auch niemals
besser wissen. Ihre Kinder tun mir leid. Sie sind echt eine beschissene Psychologin und ebenso schlechte Mutter! Lassen Sie sich das gesagt sein von einer Frau, die selbst auch Mutter ist und SOLCH EINE HALTUNG den Kindern als SEHR SCHLECHTES Beispiel und TIERQUÄLEREI aufzeigt!
Mit Gruss
Nadine Vitta


17. April 2012

 Ich war soeben im Forum der VgT etwas beim Schmökern und fand diese hervorragende Idee aus dem Jahre 2007! Das werde ich heute mal in all den Elektronikläden denen ich auf meinem City-Trip begegne auf die Displays der ausgestellten Geräte zaubern ... als Denkanstoss für Laien. Wer weiss, wer Lust auf noch mehr Information bekommt und beim VgT "hängen bleibt"? M. F.

"21. September 2007, Ich war gestern im Sunrise-Shop. Da hat es einen Laptop, auf dem jeder sich die Zeit vertreiben kann. Ich habe dafür gesorgt, dass ab und zu ein schreckliches Bild vom auf der VgT-Website zu sehen ist. M"


 



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