Vegane Fütterung
von Hunden und Katzen

Hunde brauchen kein spezielles Vitaminpräparat. Beim Selbermischen von veganem Futter für Katzen muss unbedingt das Vitaminpräparat Vegetcat zugesetzt wrden, erhältlich bei:

vegi-tierfutterversand.vegetarismus.ch - grösstes Angebot an veganem Tierfutter in der Schweiz. Exklusiv neu auch ein Dosenfutter (Benevo/England) für Hunde und Katzen. Viele verschiedene Kausnacks (Knochen, Kau-Ohren und Zahnbürsten). Ein Hunde-Futter für Weizen-Allergiker ist auch erhältlich.

Weitere Adressen für veganes Hunde- und Katzen-Futter:
www.vegi-service.ch
www.gut-fuer-tiere.de

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Immer mehr Tierfreunde ernähren ihre Katzen und Hunde vegan oder zumindest lacto-vegetarisch. Was auf den ersten Blick unmöglich scheint, erweist sich in der Praxis als positiv für die Gesundheit der Tiere. Besonders auffallend: vegetarische Hunde stinken nicht wie die fleischfressenden.

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Ein Leserbrief und eine Antwort darauf:

Frau Ruht Bezat aus Montey schreibt:
Wir alle wissen, dass Katzen zu der Familie der Raubtiere zählen. Raubtiere aber sind ausgesprochene Fleischfresser, oder haben Sie vielleicht schon einmal einen Gras fressenden Tiger, Löwen oder Puma gesehen?

Antwort:

Liebe Frau Bezat. Gegenfrage: Haben Sie schon einmal eine Hauskatze Kühe, Schweine und Känguruhs jagen sehen? Finden Sie es "natürlich", wenn Sie Ihrem Büsi solches Zeugs füttern? Lesen Sie einmal das Kleingedruckte auf Ihren Büchsen mit Katzenfutter. Im übrigen ist hier nicht von wilden Tigern, Löwen und Pumas die Rede, sondern von domestizierten Stuben-Büsis, die keine Gelegenheit zum Mäuse-Fangen haben. Ist das "natürlich"? Sicher nicht, und darum sollten Sie auch nicht mit Wildtieren argumentieren. Es ist eine Erfahrungstatsache, dass vegan ernährte Hunde und Katzen gesund bleiben - und allein darauf kommt es an. Probleme treten nur gelegentlich auf, weil Hunde und besonders Katzen sich weigern, Ungewohntes zu Fressen. Da braucht es dann halt grosse Geduld und das Ausprobieren verschiedener Futtermischungen.
Es ist eine abartige Tierliebe, wenn das eigene Büsi verhätschelt, verwöhnt und mit Fleisch von Tieren gefüttert wird, die ein himmeltrauriges "Leben" als blosse Fleischlieferanten durchleiden mussten. Sie mögen denken, dass sind ja nur "Nutztiere". Hier fängt der grausame Rassismus gegenüber den Tieren an. Andere sagen mit gleichem Recht (oder Unrecht) überhaupt, es sind ja nur Tiere, womit auch Ihr Büsi als Sache zur Ausbeutung und Misshandlung frei gegeben wird, zum Beispiel für grässliche Tierversuche.

Das Argument, Tierfutter werde nur aus Fleischabfällen hergestellt, welche die Menschen nicht essen, ist falsch. Erstens handelt es sich nicht nur um Abfälle, sondern um Fleischresten, die durchaus auch für den menschlichen Konsume verwertbar wären (Hackfleisch, Würste etc). Zweitens wird die Tierausbeutungs-Industrie auch dasurch gefördert, dass diese ihre "Abfälle" gewinnbringende als Tierfutter vermarkten können. Alles, was die Rentabilität der Nutztierausbeutung erhöht, fördert diese.

Erwin Kessler, VgT

 

Weitere Erfahrungsberichte:

VN 07-2 (Seite 29 und 30):
Vegetarische Hunde

VN 06-2 (Seite 32)
Vegan ernährte Hunde

VN 04-2:
Vegetatisch ernährte Hunde sind gesünder und stinken nicht

VN 00-4:
Vegetarischer Hund: Sämi

 

Buchhinweis:


Vegetarische Hunde- und Katzenernährung
, James A Peden
Erhältlich im Buchhandel


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