Bedenkliches und Nachdenkliches
Teil 3


Ein Ingenieur, ein Jurist und ein Wirtschaftsprüfer werden gefragt, wie viel zwei und zwei sind. Der Ingenieur nimmt den Rechenschieber und antwortet: "angenähert vier". Der Jurist denkt eine Weile nach: "Unter gewissen Umständen und unter Vorbehalt einer genauen Prüfung würde ich sagen: vier." Der Wirtschaftprüfer antwortet mit einer Gegenfrage: " Was soll denn herauskommen? Das biegen wir dann schon hin."

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Beim Anblick eines Viehtransporters hat eine Vegetarierin auf einer deutschen Autobahn einen Unfall verursacht . An einer Baustelle bei Gütersloh ist die Frau mit ihrem Kleintransporter neben einem Schweinetransporter gefahren. Beim Anblick der Tiere ist ihr so übel geworden, dass sie das Steuer verriss. Der Kleintransporter streifte einen anderen Lastwagen, der ebenfalls lebende Schweine geladen hatte. Die Frau blieb unverletzt. (sda)

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Hätte Bundesrat Moriz Leuenberger einen Zauberstab, so würde er ein Anliegen unverzüglich durchbringen: «Es gibt keinen Fleischkonsum mehr auf der ganzen Welt.» Doch: «Ich weiss ja, dass das nicht geht.» [BLICK 11.9.08]
Der gleiche Bundesrat Leuenberger hat die Zensur eines Werbespots für Vegetarismus durch das Schweizer Staatsfernsehen gutgeheissen und damit eine Verurteilung der Schweiz durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen Verletzung der Meinungsäusserungsfreiheit herbeigeführt (justizwillkuer\tvspot-zensur).

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Die gute Nachricht des Tages (26. August 2008):

Die noch bessere Nachricht (28. August 2008):

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Das jährliche Werbebudget der Migros beträgt 300 Millionen Franken

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Justiz- und Verwaltungsopfer im Rechtsstaat Schweiz
Prof Franz Riklin ist praktisch der einzige namhafte Jurist, der zu himmelschreidend, skandalösen Vorgängen in der Justiz nicht schweigt. Darum wenden sich viele Mitbürger an ihn, sozusagen als letzte Hoffnung. Aber sozusagen einzige nationale Anlaufstelle von Justizopfern ist er natürlich überfodert und kann nicht alle Zuschriften bearbeiten und beantworten. Nur wenige der ihm unbekannten Briefschreiber machten ihm einen querulatorischen Eindruck. Zu den unbeantworteten Zuschriften gehört auch ein Schreiben Werner Leibachers. Leibacher lief ein Jahr später blutig amok im Zuger Parlament. [Quelle: Plädoyer 4/08]. Über die mafiosen Machenschaften der Justiz im Kanton Freiburg, wo Riklin an der Universität lehrte, schrieb er ein Büchlein: "Von der Aufklärung verschont - eine unwahre und 54 wahre Geschichten aus dem Justizwesen" (www.vgt.ch/news2002/021214.htm).

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Tagesschau 12. August 2008: Wohnzimmer in Kolumbien. Mutter weint, weil ihr Sohn von den Rebellen gefangen gehalten wird. Im Vordergrund die unschuldigen Gefangen dieser egoistischen Mutter: Kanarienvögel in einem kleinen Käfig.

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Die letzten Worte von Kaninchenquäler Gaetano am Telefon, nennt keinen Namen, sagt nur

pronto
schon lange "kaine diese Tiere mehr" wegen die Platze und wegen die Reglamatione
und wegen die Saueduppel
und du bist auch eine Saueduppel

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Ludwig A Minelli, Sterbehilfeorganisation DIGNITAS:
Ich will nicht jahrelang gepflegt, gewickelt und gefüttert werden und dabei das Vermögen, das ich während meines Lebens gebildet habe, verbraten.
 

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«Die beste Lösung wäre, wenn wir alle Vegetarier werden würden.»
Yvo de Boer, Leiter der UNO Klima Agentur (UNFCCC),
anlässlich des UN-Klimagesprächs in Bonn, Juni 2008.

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Was ist wertvoller? Das Leben eines Menschen oder eines Tieres?
Diese Frage stellte mir heute (22. Mai 2008) ein Journalist in einem Interview. Meine Antwort: Eine dumme Frage, weil sie sinnlos ist. Die politisch korrekte Antwort wäre: "Das Leben eines Menschen ist wertvoller." Die von einem "extremen" Tierschützer erwartete Antwort: "Das Leben eines Tieres ist nicht weniger wert als das eines Menschen." Beide Antworten wären indessen ebenso dumm wie die Frage selber, weil unklar ist, welcher Wert gemeint ist: Der Materialwert, der Versicherungswert, der Wert als Steuerzahler für den Staat (Einkommenssteuer, Hundesteuer), der subjektiv-relative Wert für den Freund oder Partner?
Mann könnte die Frage in folgendem Sinn verstehen wollen: "Welches Leben ist schützenswerter, das eines Menschen oder das eines Tieres?" Aber auch diese Frage ist sinnlos, weil viel zu allgemein. Was für ein Mensch? Was für ein Tier? Eine Amöbe? OK. Mir ist mein Leben wertvoller als das von Amöben und ich würde eine Amöbenkrankheit mit Medikamenten behandeln, welche Amöben abtöten. Oder ist eher zum Beispiel ein gesunder, junger Hund gemeint? OK. Dessen Leben halte ich für schützenswerter als das eines kommatösen todkranken Menschen, dessen Leben entgegen seiner Patientenverfügung in der Intensivstation sinnlos verlängert wird.
Und damit Sie die doch noch eine Schlagzeile für Ihr Interview haben: Ich halte das Leben eines gesunden, jungen Hundes auch für wertvoller als das Leben eines Unmenschen vom Schlag eines Hitler, Stalins oder Tier-KZ-Betreibers.
Erwin Kessler, VgT

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Gedanken zum Erdbeben in China
Immer wieder hört man vom scheusslichen Umgang mit Tieren in China. In dem Masse fällt es schwer, Mitleid mit diesen Menschen zu haben, wo nun die Natur zurückgeschlagen hat und sie selber Angst, Schmerzen und Leiden erleben.
Dieses "politisch nicht korrekte" Statement wird ein heuchlerisch moralisierendes Geschrei auslösen bei den Egoisten, welche - als Politiker, Journalisten und Konsumenten - auch hierzulande die rücksichtslos-barbarische Ausbeutung von Tieren in Versuchslabors und Tierfabriken unterstützen.
Erwin Kessler, Verein gegen Tierfabriken Schweiz VgT

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Sägemehl im Kopf: Schwingerkönig Jörg Abderhalden

Mit seiner Kraft bändigt Schwingerkönig Abderhalden einen Muni - das soll wohl die Botschaft dieser Foto sein. Für was sonst posiert er mit einem Muni vor der Kamera? Aber in Wirklichkeit hat dieses fiese Zerren am schmerzhaften Nasenring nichts mit Kraft zu tun, das kann jeder, der nur der gefühlskalt und egomanisch genug ist. Abderhalden (seine Email-Adresse: info@jabderhalden.ch) hat es offensichtlich nur in den Armen, nicht im Kopf.

Wenn das Tierschutzgesetz nicht nur toter Buchstabe wäre, würde ein solcher Grobian wegen Tierquälerei bestraft, nicht als König gefeiert. Die Szene ist typisch für die tierverachtende Mentalität der Landwirtschaft, zu deren Kultur dieser Sägemehlsport gehör:


Foto: Migros-Magazin 13. Mai 2008

Die Redaktion des Migros-Magazins meint dazu: "Wir werden künftig noch mehr als sonst darauf achten, dass wir keine Bilder publizieren, die negative Reaktionen auslösen bzw. kritikwürdige Situationen zeigen."  Von den Leserbriefen, die sich kritisch zur Unterstützung dieses Grobians durch die Mirgros äussern (der VgT hat zahlreiche Kopien von Lerserbriefen erhalten), wurde kein einziger veröffentlich.

Diese Einstellung der Migros-Redaktion überrascht nicht, denn das Migros-Magazin dient - das zeigt sich immer wieder - nicht der Information, sondern der Verkaufsförderung. Darum wird auch systematisch nicht die "kritikwürdige" Realität gezeigt, wie tierische Lebensmittel erzeugt werden, sondern eine verlogene Scheinwelt zur Täuschung der Konsumenten, damit diesen der Appetit nicht vergeht.

Der Stier ist übrigens ein Vegetarier - Kraft durch Pflanzenahrung, nicht durch Aas-Frass.

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Dieser 'himmlische Elefant' erschien während eines intensiven
Telefongespräches über Elefanten und Elefantenhaltung im Zirkus.
Vanja Hans Palmers, KAT ("Kein Applaus für Tierquälerei")

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VgT-Einsatzzentrale


Bild: Weltwoche

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Der Mensch besteht aus drei Arten von Leuten: Aus den Wenigen, die dafür sorgen, dass etwas geschieht; aus den vielen, die zuschauen, wie etwas geschieht; sowie aus der Masse derjenigen, die keine Ahnung hat, was geschieht.

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Sie schreiben über Liebe, aber Sie verstehen nichts davon. Verzeihen Sie mir, Sie beschreiben Leidenschaft, nicht Liebe, die Opfer bringt und mit den Jahren wächst." Isaac Bashevis Singer in: "Der Bart"

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Freundschaft

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Zuschriften zu diesem Bild:

- Das Bild berührt mich zutiefst. Diese Innigkeit, mit der gebetet wird, diese Verbundenheit zweier Lebewesen mit ihrem Gott. Die Körperhaltung drückt Hoffnung und Erwartung aus. Die Hoffnung auf was? Auf ein neues Spielzeug, auf einen Gummi-Hundeknochen - oder aber auf eine bessere Welt, ohne Krieg und ohne Leiden für alle Lebewesen? Jäh zerstört werden meine schönen Gedanken beim Betrachten des Bildes, wenn ich mir vorstelle, dass der Junge Fleisch, also Tiere, isst. So wie es millionenfach geschieht auf der Erde: einerseits die geliebten, verwöhnten Haustiere zum Liebhaben und Spielen, andererseits die geschundenen, getöteten Tiere, die Nutz-Tiere genannt werden, zum Essen.

- Ich möchte den hund essen? :-)

- Beide beten, dass ihnen der Liebe Gott auch Fr. 200'000.-- schenkt.

- Ich möchte mich gleich daneben hinknien und die Dritte im Bunde sein. Solche Innigkeit.

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Was Papageie so alles tun, wenn sie nicht in einem Käfig eingesperrt sind.

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Der grosse Bundesrat-Blocher-Wettbewerb

Was stimmt an diesem Bild nicht?
Bild vergrössern: hier clicken

Die besten Antworten:

An diesem Bild stimmt alles - denn es liegt in der Ur-Essenz eines jeden Politikers, dem Volch Rat-Schläge zu erteilen und Verzicht zu predigen, wozu die Classe Politique selbst sich prinzipiell nie verpflichtet sieht. Albert E

Ich weiss nicht, was da nicht stimmen soll. Ich wusste auch nicht, dass Herr Blocher Vegetarier ist. Was ich an ihm schätze, ist seine direkte Sprache - auch hier auf diesem Bild. Er hat recht, man sollte vegetarisch Essen. Das ist auch für die Bauern kein Schaden, denn sie können Kartoffeln oder Sojabohnen anpflanzen. Marlène

Es sieht nur so aus, als stimme etwas nicht. Bundesrat Blochers Geheimplan: SVP = Schweizerische Vegetarier Partei. Ben Shalom, uri.ben_shalom@kibbuz-afikim.org

 

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Weniger Fisch essen ist Meer.
fair-fish.ch

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Ein Mann zu einem Verkäufer: "Ich hätte gerne einen schönen Wagen für meine Frau." - "Bedaure, mein Herr, wir machen keine Tauschgeschäfte."

Die häufige Mehrdeutigkeit der Sprache führt immer wieder zu Missverständnissen.

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26. August 2007
Brief an Dr med Peter Baumann, Autor des neu erschienen Buches "Suizid und Suizidhilfe"

Sehr geehrter Herr Baumann,
ich habe soeben Ihr Buch fertig gelesen. Sehr scharfsinnig, ja genial, eindrücklich, mutig, menschenfreundlich, unentbehrlich, not-wendig. Gut, dass es Sie gibt! Lassen Sie sich von   Heuchlern, Tyrannen, Unmenschen und Bush-Affen nicht einschüchtern!
Erwin Kessler

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Ein seltener Anblick.

Alp Sellamatt im Toggenburg, 19.8.07

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Schöne Alpkühe auf der Melchsee-Frutt, unweit des Kaninchenquäler-Hotels Glogghuis:

 Für Menschen, die Tierquälerei nicht mögen, hat es mehrere andere Hotels in Melchsee-Frutt. Besonders empfehlenswert ist auch das Berghotel Engstlenalp, in 1,5 Stunden Wanderdistanz von Melchsee-Frutt, am Weg zur Engstlenalp:

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Silseralp-Impressionen

mehr

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"Die USB machte 2006 zwölf Milliarden Franken Gewinn und verrechnet ihren Kunden Korrespondenzspesen - das ist karnk. Topmanager, die so was zulassen, sind kaviargeschädigt." Thomas Minder im Migros-Magazin

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Schon zweifeln 30 Prozent der Deutschen daran, dass Mensch und Affe gemeinsame Vorfahren haben. Unbekannt ist, wie viele Prozent der Affen auch lieber nichts mit der selbst ernannten Krone der Schöpfung zu tun hätten. (Nebelspalter)

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Aus einem Schüleraufsatz: "Der Affe unterscheidet sich von den Menschen nur durch das Fehlen der Sprache. Könnte er nämlich sagen: 'Ich bin ein Affe', dann wäre er schon ein Mensch."

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Frühling im VgT-Hauptquartier:

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Zwei vom Bundesamt für Kommunikation BAKOM in Auftrag gegebene Studien haben kürzlich ergeben: Journalistinnen und Journalisten privater Radio- und Fernsehstationen in der Schweiz sind jung, formal und journalistisch eher bescheiden gebildet und unterdurchschnittlich entlöhnt.
www.bakom.admin.ch/dokumentation/medieninformationen/00471/index.html?lang=de&msg-id=11576
Dies dürfte auch für die Printmedien Geltung haben.

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Mmh, schmatz, lecker, lecker - Babyleichen:

"Andrea Poggi verwendet im 'Ul Furmighin' in Sagno TI nur Spitzenprodukte. Wie etwa das Bio-Milchferkel." (Migros Magazin vom 25. März 2007)

Dazu ein Blick in die Zukunft: So machen es die Plejadier im Jahr 2098

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Wie sagt man, wenn ein Beamter
beerdigt wird? Er wird umgebettet.

Unterschied zwischen
einem Staubsauger und einem Beamtenfahrzeug? Im Staubsauger
befindet sich nur ein Drecksack.

Direkt-Reportage aus dem Amtshaus Zürich: Grosser Umzug im Gerichtsgebäude. Alle Beamten tragen 2 Ordner in die neuen Amtsstuben. Nur eine Tussi trägt immer nur einen Ordner. Als dies der Vorsteher des Amts-Büro's sieht, stellt er die Tussi zur Rede. Ohne langes Überlegen antwortet die Tussi: "Was kann ich dafür, wenn die anderen zu faul sind zweimal zu laufen!"

*Beamte richten viel Unheil an, nicht nur die Veterinärbeamten. Staatlich bezahlte Schreibtischtäter. (Ausnahmen gibt es überall und bestätigen die Regel.)

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"Ja, mir sind die Tiere auch viel lieber als die Menschen."

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Tuttwil, 1. März. Hallo Freunde, zwischen gestern und heute hatte ich nicht Geburtstag, weil der 29. fehlte. Dafür habe ich das 40-jährige Hochzeitsjubiläum mit meiner treuen Frau, die mir trotz all dem vielen Stress mit den gewerbsmässigen Tierquälern noch nicht davongelaufen ist. Erwin

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  Die arrogante 10vor10-Puppe des Schweizer Fernsehens, Susanne Wille, am 21. Februar 2007: "In der Schweiz gibt es keine Tierfabriken." Am 3. Januar 2007 trat sie in einer Reportage-Sendung mit einer Pelzkragenjacke auf. Grausam-egoistische Eitelkeit und Ignoranz - "politisch korrektes" Staatsfernsehen. sf@sf.tv

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"Bernard war rund wie eine Tonne; er wog 250 Pfund. Mit Bernard zum Lunch zu gehen war eine langwierige Angelegenheit. Alle geschäftlichen Entscheidungen wurden während dieser schweren Mahlzeit getroffen. Die Ärzte hatten Bernard darauf aufmerksam gemacht, dass sein Blut fast nur noch aus Cholesterin bestünde, aber Bernard pflegte zu sagen: 'Es gibt kein Cholesterin. Es ist eine Erfindung der Ärzte.' Am Tag nach seinem neunundsiebzigsten Geburtstag bekam Bernard einen Herzanfall und starb."
Aus der Kurzgeschichte "Der Bischofsmantel" von Isaac Bashevis Singer

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Konflikte entstehen oft durch Missverständnisse wegen der Mehrdeutigkeit der Sprache. Ein harmloses Beispiel: "Heute regenet es und schneit es nicht." Also bleibt es trocken? Oder es regnet, aber es schneit nicht? Der Urheber einer mehrdeutigen Formulierung ist sich dessen nicht bewusst, sonst würde er sie präzisieren. Darum können kurze, aus dem Zusammenhang gerissene Zitate missverständlich und irreführend sein. Es empfiehlt sich deshalb, wenn sich die Bedeutung einer problematischen Formulierung nicht zweifelsfrei aus einem längeren Kontext ergibt, nachzufragen, bevor verurteilt wird. (EK)

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Volksverdummung pur im Sonntags-Blick:
"Bestsellerautor Erich von Däniken: Ich lebte 4 Wochen mit einem Alien."

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Lesen ist Luxus. Ein Luxus, auf den die meisten verzichten. Idealerweise, ohne sich des Verzichts überhaupt bewusst zu sein. Eine Meinung darf man ja trotzdem haben.
Marco Ratschiller im Nebelspalter

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Wörtlich aus dem Altgriechischen übersetzt, der Sprache, in der das Neue Testament abgefasst wurde, bedeutet sündigen "danebentreffen" wie ein Bogenschütze, der sein Ziel verfehlt; sündigen heisst also, das Ziel des menschlichen Daseins verfehlen. Es bedeutet, blind und ungeschickt zu leben und deshalb zu leiden und Leiden zu verursachen.
Aus dem Buch "Eine neue Erde - Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung" von Eckhart Tolle

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Leid führt uns in die Tiefe. Die Menschheit ist dazu bestimmt, über das Leiden hinauszugehen, aber nicht so wie das Ego meint. Eine der vielen fälschlichen Annahmen des Ego, einer seiner vielen wahnhaften Gedanken lautet: "Ich sollte nicht leiden müssen." Dieser Gedanke selbst ist die Wurzel des Leidens. Das Leiden hat einen edlen Sinn: Es soll die Evolution des Bewusstseins vorantreiben und das Ego verbrennen. Der Mensch am Kreuz ist das archetypische Bild dafür. Solange du dich gegen das Leiden wehrst, geht dieser Prozess nur langsam voran, denn Widerstand baut mehr Ego auf, das verbrannt werden muss. Wenn du hingegen das Leiden annimmst, beschleunigt sich der Prozess, weil du jetzt bewusst leidest. Inmitten des bewussten Leidens liegt bereits Umwandlung begründet. Das Feuer des Leidens wird zum Licht des Bewusstseins.
Das Ego sagt: "Ich sollte nicht leiden müssen", und dieser Gedanke sorgt dafür, dass du noch viel mehr leidest. Er ist eine Verzerrung der Wahrheit und als solche immer paradox. In Wahrheit musst du Ja zum Leiden sagen, ehe du darüber hinausgehen kannst

Aus dem Buch "Eine neue Erde - Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung" von Eckhart Tolle

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Gentechnologische Albträume:

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Optische Täuschungen

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Blutige Schweinsköpfe rollen über Straße
Ein ganz besonderes Halloween-Spektakel konnten Autofahrer in der Nähe von Herne(Deutschland) "bestaunen": Zwei Tonnen blutiger Schweinsköpfe kullerten über die Straße - sie waren aus einem offenen Anhänger gerollt. Warum sich die Tür des Transporters öffnete, ist bislang unklar. Die Feuerwehr brauchte eine geschlagene Stunde, um die Köpfe aufzusammeln. Sie wurden per Gabelstapler wieder aufgeladen.

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Druckfehler-Engel:
Ich bin darauf aufmerksam gemacht worden, dass ich die Kastenkaninchen in Estavayer versehentlich "Kantinchen" geschrieben habe. Freud lässt grüssen! (EK)

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Wer es nicht wagt, sich lächerlich zu machen, ist unter Umständen am lächerlichsten. Martin Walser

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Das männliche Hormon Testosteron steigert nicht nur die sportliche Leistung. Über die Nebenwirkungen berichtet der Nebelspalter:

AUFRUF: Wer weiss wo dieses fantastische Testosteron erhältlich ist?
Einfach, unkompliziert und in unbeschränkten Mengen erhält man Antibiotika und Hormone bekanntlich beim Tierarzt.
Muss ich mich jetzt als Schweinemäster tarnen?

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Der Direktor des Bundesamtes für Veterinärwesen, Hans Wyss, am 16. August 2006 zum Protest der Tierschutzorganisationen gegen die Transit-Zulassung der schrecklichen internationalen Tiertransporte durch die Schweiz: "Das ist ein sensibles Thema." Nein, Herr Wyss, nicht das Thema ist sensibel, sondern die Tiere, zu deren millionenfacher unmenschlicher Misshandlung Sie Hand bieten wollen, sind sensible Wesen, die Angst und Schmerzen ähnlich empfinden wie Sie." Erwin Kessler

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Foto by Erwin Kessler

"Höhere Säugetiere erleben Freude, Schmerz, Leid und Trauer ähnlich wie kleine Kinder - wir sollten sie auch ähnlich schützen." Erwin Kessler

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Sieger-Ehrung nach einem Traberrennen in Paris: Tiere als Sport-Ware.

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aus Schweizer Familie

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Bilderbuchsonntag am Bodensee, 12. Juni 2006. Blick vom deutschen Ufer bei Gaienhofen (Fotos Erwin Kessler):

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Hirschpfeffer
Gemäss einem Urteil des Eidg Versicherungsgerichtes vom 18. Oktober 2005 muss beim Genuss von Wildgerichten im Restaurant mit Schrot im Fleisch gerechnet werden.

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"Religionsausübung ist grundsätzlich geschützt, aber es ist nicht alles geschützt, was als Religionsausübung bezeichnet wird."
Dr Thomas Goppel, ehemaliger Umweltminister von Bayern.

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Vogelgrippe
Der Beweis: Infizierter Vogel im Anflug

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22. März 2006
Schwedische Aussenministerin tritt wegen Mohammed-Karikaturen zurück.
Am Dienstag ist die Schwedische Aussenministerin Laila Freivalds zurückgetreten. Sie hatte am Vortag zugeben müssen, dass sie entgegen ersten Angaben an der Schliessung einer schwedischen Internetseite mit Mohammed-Zeichnungen beteiligt gewesen war.
Kommentar:
In der Schweiz ist die Internet-Zensur-Ministerin Ruth Metzler schon länger nicht mehr im Amt. Sie hatte die heimliche Internet-Zensur, ohne Gerichtsverfahren, durch das Bundesamt für Polizei gedeckt. Wieweit Blocher sein Bundesamt für Polizei bei solchen und ähnlichen Machenschaften gewähren lässt, wird sich zeigen. BLICK brachte es schon letztes Jahr auf den Punkt: "Wann feuert Blocher seinen Amok-Spitzel?"

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Zwillinge

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Nach einem Sturm lagen unzählige Seesterne im Sand, die von der Strömung ans Ufer geworfen worden waren. Ein kleiner Junge lief am Strand entlang, nahm behutsam Seestern für Seestern in die Hand und warf sie zurück ins Meer. Da kam ein Mann vorbei. Er ging zum Jungen und sagte: "Das hat doch keinen Sinn, was du da machst. Siehst du nicht, dass der ganze Strand voll von Seesternen ist? Die kannst du nie alle ins Meer zurückwerfen! Was du tust, ändert nichts!" Der Junge schaute den Mann an, ging zum nächsten Seestern, hob ihn auf und warf in zurück ins Meer. Zum Mann sagte er: "Für ihn wird es etwas ändern!"

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Halt ein einen Augenblick

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Ein Tier-Experimentator in der Buchhandlung: "Wo sind die Bücher über die Überlegenheit des Menschen über die Tiere?"
Verkäuferin: "Im ersten Stock, in der Fantasieabteilung."

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frau bestellt schreiner, weil die kastentür immer quietscht, besonders wenn das tram vorbeifährt. der schreiner kommt und steigt in den kasten, um aufs tram zu warten. da kommt der ehemann heim und macht den kasten auf und fragt: was der mann da mache... schreiner: ich warte aufs tram.

So ähnlich komme ich mir vor, wenn ich mich vor Gericht wegen dem Schächten gegen Rassismus-Anklagen zu verteidigen habe. Die Richter hören genau so wenig zu wie dieser Ehemann bei allen weiteren Erklärungen. Erwin Kessler

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Ein alter Araber lebt seit mehr als 40 Jahren in Chicago. Er würde gerne in seinem Garten Kartoffeln pflanzen, aber er ist allein und alt und schwach. Sein Sohn studiert in Paris. Deshalb schreibt er eine E-Mail an seinen Sohn: "Lieber Ahmed, ich bin sehr traurig weil ich in meinem Garten keine Kartoffeln pflanzen kann. Ich bin sicher, wenn Du hier wärst, könntest Du mir helfen und den Garten umgraben. Ich liebe Dich. Dein Vater." Prompt erhält der alte Mann eine E-Mail: "Lieber Vater, bitte rühre auf keinen Fall irgendetwas im Garten an. Dort habe ich nämlich 'die Sache' versteckt. Ich liebe Dich auch. Ahmed." Keine sechs Stunden später umstellen die US Army, die Marines, das FBI und die CIA das Haus des alten Mannes. Sie nehmen den Garten Scholle für Scholle auseinander, suchen jeden Millimeter ab, finden aber nichts. Enttäuscht ziehen sie wieder ab. Am selben Tag erhält der alte Mann noch eine E-Mail von seinem Sohn: "Lieber Vater, sicherlich ist jetzt der Garten komplett umgegraben und du kannst die Kartoffeln pflanzen. Mehr konnte ich nicht für Dich tun. Ich liebe Dich. Ahmed"

Anmerkung:
Spätestens jetzt mit diesen Schlüsselwörtern Araber und Ahmed würde die VgT-Website vom Schweizer Schnüffelstaat erfasst, wenn das nicht sowieso schon so wäre. Um seine Mitglieder vor Staatsterror (Fichierung, Hausdurchsuchungen und Verhaftungen durch politisch instrumentalisierte Staatsanwälte, mit nachfolgender Einstellung des Verfahrens etc) zu schützen, hat der VgT seine Mitgliederdaten gesichert und geschützt. Auch die staatliche Speicherung des gesamten Email-, Fax- und Telefonverkehrs in der Schweiz zwingt entsprechenden Abwehrmassnahmen. Soweit ist es in der Schweiz nun schon gekommen, dass Menschen, die sich für Schwache und Wehrlose einsetzen und deshalb dem herrschenden Regime unbequem sind, sich im eigenen Land wie Kriminelle schützen müssen.

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Das eine wollen und das andere bewirken, wer das gut beherrscht, wird bei uns Politiker.
Lorenz Keiser, im Büchlein "Mindestens haltbar bis siehe Tubenfalz"

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Die Wahrheit ist das Kostbarste, was es gibt. Darum wird sie von Politikern und Richtern so gut vor der Öffentlichkeit versteckt.

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Ein Politiker verdreht die Tatsachen auch dann, wenn er sie noch gar nicht kennt.

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Die Erde erwärmt sich - aber nicht für uns. Ernst Reinhard

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Herbstliche Wanderung im Appenzellerland
St Anton - Heiden
(28. Oktober 2005 / Erwin Kessler)

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Schwanzprämie

In einem Bergdorf des Berner Oberlandes gibt es Probleme: Wühlmäuse untergraben das Lebensglück der Landwirte. Sie machen sich über die Wurzeln von Gras, Klee und Obstbäumen her, fressen Blumenzwiebeln, Gemüse und Rüben, bringen die Bauern mit Erdhaufen in Harnisch, verwandeln den Sportplatz in einen Sturzacker. Ja, sie verschlechtern den Geschmack des Heufutters mit dem pulverisierten Aushub ihrer Gänge - so stark, dass sogar die Rinder am Trog streiken.
Doch der Gemeinderat hat ein Rezept gegen die Plagegeister: Geld. Nach dem Motto "Nur tote Mäuse sind gute Mäuse" zahlt die Gemeinde für jeden Mäuseschwanz eine Prämie: die Schwanzprämie. Dafür hat man im Alten Schulhaus extra ein Büro eingerichtet und das (nebenberufliche) Amt des "Schwanzkontrolleurs" geschaffen, der die Mäuseschwänze zählt und den Überbringern das Geld zuweist.

Aber die Einführung der Schwanzprämie verlief nicht ganz ohne Ärger. Die Nachbargemeinde, die ebenfalls auf diese aparte Idee gekommen war, zahlte für die Mäuseschwänze nämlich das Doppelte. Zähneknirschend musste man also die Schwanzprämie angleichen und von ursprünglich 50 Rappen auf einen Franken erhöhen. "Sonst hätte es einen Mäuseschwanztourismus in den Nachbarort gegeben", fürchtete der Gemeindeschreiber. Mittlerweile haben die Gemeinderäte ihren Streit beigelegt, mit einer "Schwanzprämienharmonisierungsverordnung".

Trotz des anfänglichen Ärgers aber ist man mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Im letzten Jahr sind dreimal mehr Schwänze abgegeben worden als im Vorjahr. Die Prämie hat mittlerweile sogar den Rang einer Reservewährung, mit der je nach Bedarf ein Zusatzeinkommen generiert werden kann. Einige Bürger haben im Alleingang weit über 1000 Schwänze herbeigeschafft - viele davon, so vermutet man, stammten aus eigener Züchtung. Entsprechenden Verdacht veranlasste den Gemeinderat, an die Haushalte ein Schreiben zum "Gestaltungsmissbrauch bei der Schwanzprämie" zu verteilen, was aber das wachsende Misstrauen der Bauern untereinander kaum besänftigte.

Damit war es der Probleme nicht genug. Denn die Prämie lockte nicht nur ehrenwerte Bürger mit traditionellen Schnappfallen auf die Wiesen. Auch professionelle Grossjäger wurden angezogen, die mit dem Hightech-System "Topcat" ins lichtlose Reich der Mäuse vorstiessen, um dort um ein Mehrfaches erfolgreicher die Mäuse zu guillotinieren. Um diese Fallen aber rasch wieder zu finden, wurden an ihrem Einsatzort lange Bambusstäbe in die Erde gesteckt, an denen weithin sichtbar Fähnchen baumelten. Was wiederum einige Bauern wegen der "Verschandelung der Landschaft" erregte.
Richtiger Protest aber wallte auf, als klar wurde, dass die Grossjäger mühelos die Schwanzkasse der Gemeinde plündern konnten. "Unlauterer Wettbewerb", erscholl es nun. Man stritt erbittert um eine "Schwanzquote", die pro Person nicht überschritten werden dürfte. Was nunmehr auch den Einsatz der 90jährigen Grossmutter beim Abliefern der Schwänze erforderte. Insgesamt aber - so ist man sich im Gemeinderat einig - sei die Schwanzprämie ein voller Erfolg.

Reinhard K. Sprenger   
[Quelle: www.schweizerzeit.ch]

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Kabarettist Lorenz Keiser zur Vogelgrippe
(aus dem Tages-Anzeiger vom 14.10.05)

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"Ein Freund von mir war sehr naturverbunden und wollte nach Möglichkeit auf dem Land mit Tieren arbeiten - und hat es auch geschafft. Er ist heute Metzgermeister."

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Grossstädter sind Leute, die vom Land in die Stadt gezogen sind, um dort so hart zu arbeiten, dass sie es sich leisten können, aus der Stadt aufs Land zu ziehen.

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Ich glaube an den friedlichen Protest, und keine Tiere zu essen ist ein gewaltfreier Protest.   Paul Mc Cartney

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"Wer grundlegende Freiheiten aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit."
Benjamin Franklin, US-Staatsmann der ersten Stunde

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Nebelspalter Juli 2005

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Gefragt, ob sie das grausame jüdische Schächten (Schlachten ohne Betäubung) ablehne, meinte die jüdische Bundesrätin Dreifuss: "Das ist für mich eine Frage der Glaubens- und Gesinnungsfreiheit. Wer sich davon distanziert, masst sich Kritik an religiösen Werten an, die gewissen Menschen wichtig sind." Darauf fragte ich sie, ob sie gegenüber den religiösen Werten von Menschenfressern auch so tolerant wäre. Wegen dieser Frage muss ich nun ins Gefängnis.

In Rumänien ist kürzlich eine junge Nonne bei einer Teufelsaustreibung in einem Kloster gestorben. Der Prior hatte die angeblich Besessene an ein Holzkreuz gekettet und mit einem Handtuch geknebelt. Nach drei Tagen am Kreuz starb die 23-jährige. Wer sich von solchen Verbrechen distanziert, "masst sich Kritik an religiösen Werten an, die gewissen Menschen wichtig sind".

Unerträglicher als Gefängnis wäre, wenn sich keine Stimme mehr gegen "religiöse"  Massenverbrechen an Tieren und gegen die ungeheure Scheinheiligkeit, mit welcher diese Verbrechen gerechtfertigt und toleriert werden, erheben würde.
Erwin Kessler, Juni 2005

Anmerkung:
Dr Erwin Kessler hat vor 16 Jahren den VgT gegründet und wurde wegen seiner Kritik am Schächten zu 45 Tagen Gefängnis unbedingt verurteilt (siehe Schächtprozess). Aus Sicherheitsgründen werden bezüglich Strafvollzug keine weiteren Informationen abgegeben.

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Ein Zürcher Regierungsrat hat einmal gesagt: "Entweder will ich Verwaltungsratspräsident werden oder sonst gar nichts." Und jetzt ist er beides:
(Aus dem Büchlein "Mindestens haltbar bis siehe Tubenfalz" von Lorenz Keiser)

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"Hier steht, dass die Hälfte der Leute nicht glauben, was sie in den Zeitungen lesen."

"Glaubst du das?"

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Man muss global denken heute, und das einzig wirklich Völkerverbindende ist die allgemeine Dummheit.
Lorenz Keiser, in: Mindestens haltbar bis sieheTubenfalz

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Bauernregel für Gewitter: Vor den Eichen sollst du weichen, die Weiden sollst du meiden, aber bei Zypressen musst du erst recht davonstressen.
Lorenz Keiser, in: Mindestens haltbar bis sieheTubenfalz

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Erwiesen ist, dass man durch direktes Handeln mehr Aufmerksamkeit erregt als durch Worte und mit Konfrontationen mehr bewirkt als mit Rhetorik. Das ist eine Tatsache. 
Paul Watson (Ocean-Warrior - Mein Kreuzzug gegen das sinnlose Schlachten der Wale)

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Nonnen vom Hl. Kreuz im NAGRA-Felslabor
von Lorenz Keiser

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Unter dem Deckmantel des militärischen Nachrichtendienstes hat die Schweizer Regierung die Totalüberwachung des gesamten Telefon-, Fax- und Email-Verkehrs aller Schweizerbürger eingeführt. Die abgehörten Daten werden dem Bundesamt für Polizei zur Verfügung gestellt. Dieses gigantische Abhörsystem trägt den Name ONYNX. Unter dem Schutz der militärischen Geheimhaltung unterliegt es keiner rechtsstaatlich-demokratischen Kontrolle. Auch die Finanzierung wurde der parlamentarischen Kontrolle entzogen, indem die enormen Kosten mit nichtssagenden Bezeichnungen wie "Mehrzweckanlagen" im Militärbudget versteckt wurden.Die Weltwoche hat diesen Skandal in der Ausgabe vom 10. März 2005 aufgedeckt. Der kritische, überwachte Bürger hat jetzt wenigstens eine Ahnung davon; wehren kann er sich nicht.

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Rolf Hiltl, der das vegetarische Restaurant Hiltl in Zürich in der vierten Generation betreibt, ist kein Vegetarier und "steht nicht zum Vegetarismus", er respektiert ihn bloss (da er ihm Geld bringt). Persönlich habe ich in ein solches "vegetarisches Restaurant" kein Vertrauen. Da ziehe ich das "Tibits". Hiltl ist zwar daran finanziell beteiligt, operativ betrieben wird es aber von den Gebrüdern Frei, die auch persönlich, nicht nur profitmässig, zum Vegetarismus stehen.
Erwin Kessler, Präsident VgT


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